Ein badisch-schwäbischer Kulturaustausch
Klaus Birk und Andreas Müller haben zusammen ein Bühnenprogramm mit dem Titel „HomeLändZack“ geschaffen, das sie am 20. März beim Kulturring in der Melchiorhalle vorstellen. Vorab witzeln sie über das Bundesland, das beide Heimat nennen, in allen möglichen Facetten.
Am Freitag, 20. März, 20 Uhr, kommen die Komiker und Kabarettisten Andreas Müller und Klaus Birk mit „HomeLändZack“ auf Einladung des Kulturrings nach Neckartenzlingen. Müller ist vor allem durch seine Tätigkeit im Radio bekannt, bei SWR3 ist er seit fast 20 Jahren Comedy-Chef. Bundesweit erlangte der 59-Jährige Aufmerksamkeit als Stimmenimitator. Sein Repertoire reicht von Angela Merkel, über Winfried Kretschmann bis hin zu Herbert Grönemeyer.
Sein schwäbisches Pendant Birk ist hauptsächlich Kabarettist. Der 70-Jährige schrieb für TV und Radio, unter anderem auch für „Hannes und der Bürgermeister“. Mit „HomeLändZack“ wollen die beiden auf unterhaltende Art die Rolle von Baden-Württemberg in der Welt beleuchten. Die Nürtinger Zeitung konnte vor ihrem Auftritt in Neckartenzlingen ein Interview mit Müller und Birk führen.
Hallo, Herr Birk, hallo, Herr Müller, wie haben Sie beide sich eigentlich kennengelernt?
Birk: Zu Fuß und dann im Stehen.
Müller: Das fing schon vor 30 Jahren an. Da sind wir uns in Bühnen- und Fernsehshows und im Radio begegnet. Damals gab es noch keinen Übersetzer auf dem iPhone.
War die Sprachbarriere wirklich so schlimm?
Birk: Ja, damals gab es noch nicht einmal ein iPhone. Deshalb mussten wir immer ein Lexikon mit uns führen oder jemanden mitnehmen, der sowohl Badisch als auch Schwäbisch verstehen konnte. Wobei Herr Müller damals schon perfekt Schwäbisch sprechen konnte.
Müller: Stimmt, aber ich habe kein Wort davon verstanden. Aber wir sind uns schon bei SWF3 begegnet, als Klaus regelmäßig den Comedypsychologen und Traumdeuter Eugen Schwertlein gab, in SWF und SWR mit Helmut & Kurt die Herzen erquock, also erquickte, und ich mit „Feinkost-Zipp“ und den „Lallers“ erste Serienerfolge erzielte.
Birk: Also haben wir uns vorgenommen, sobald wir erleuchtet den anderen verstehen, werden wir gemeinsam auftreten.
Philipp Warausch/Nürtinger Zeitung


